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Die Produktion bei Aqua free – Koordination mit System

Ob kurzfristige Aufträge oder langfristige Planung – in der Produktion von Aqua free laufen viele Fäden zusammen.

Produktionsleiter Enrico Hans sorgt dafür, dass Prozesse stimmen, Hygienevorgaben eingehalten werden und die Filter zur rechten Zeit das Werk verlassen. Wenn in unserer Produktion alles läuft, hat Enrico mit seinem Team gute Arbeit geleistet.

Produktion bedeutet für mich: vorausschauend planen, schnell reagieren und sauber abliefern.

— Enrico Hans, Leiter Produktion

Seit drei Jahren leitet der Bioverfahrensingenieur den Bereich, der tagtäglich dafür sorgt, dass Einweg- und Mehrwegwasserfilter das Werk in Hamburg pünktlich und hygienisch einwandfrei verlassen.

Eine typische Arbeitswoche in der Produktion

Jede Woche in der Produktion folgt einer klaren Struktur. Zum Wochenstart legt das Team in einer Besprechung die Prioritäten fest, am Ende der Woche ziehen alle gemeinsam Bilanz und bereiten die kommenden Aufgaben vor.

Dazwischen geht es für Enrico um die Koordination der Fertigungsprozesse, die Überwachung der Abläufe und die Sicherstellung der Materialverfügbarkeit. Fehlt ein Bauteil oder verschiebt sich ein Auftrag, reagiert Enrico mit seinem Team sofort und passt die Abläufe an. So bleibt die Produktion flexibel und zuverlässig – auch wenn es einmal eng wird.

Unterschiedliche Anforderungen für Einweg- und Mehrwegwasserfilter

Die Anforderungen sind hoch – vor allem bei den Mehrwegwasserfiltern. Rückverfolgbarkeit, Dokumentation, Hygiene: Hier wird nichts dem Zufall überlassen.

Bei den Einwegwasserfiltern hingegen sind es eher die Geschwindigkeit und Flexibilität, die zählen.

„Wir müssen schnell reagieren können“, sagt Hans. Kurzfristige Aufträge, enge Zeitfenster – Alltag in der Produktion.

Hunderte, manchmal mehrere tausend Filter an nur einem Tag

Wie flexibel das Team tatsächlich ist, zeigte sich in einem konkreten Fall besonders deutlich:

Eine große Immobiliengesellschaft bestellte kurzfristig mehrere Hundert Filter samt Adapter. Innerhalb kürzester Zeit koordinierte das Team die Fertigung und Verpackung – trotz knapper Ressourcen.

Eine Kollegin im Versand, seit vielen Jahren unverzichtbarer Profi im Team, stellte Tausende Einzelteile an nur einem Tag eigenständig versandfertig bereit. Ein Einsatz, der zeigt, worauf es in der Produktion ankommt: Tempo, Präzision und Zusammenarbeit.

Definierte Strukturen ermöglichen hohen Durchlauf

Pro Jahr werden bei Aqua free mehrere Hunderttausend Filter gefertigt und aufbereitet – das schafft man nur mit Struktur. Die Abläufe sind eng getaktet: tägliche Absprachen, klare Zuständigkeiten, regelmäßige Schulungen.

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit als wichtiger Faktor

Enrico arbeitet eng mit dem Einkauf, dem Qualitätsmanagement und dem Vertrieb zusammen. Liefertreue, Qualität und Verfügbarkeit – das gelingt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb ist die abteilungsübergreifende Kommunikation für ihn genauso wichtig wie die internen Abläufe.

Stetige Prozessoptimierung für mehr Effizienz

Auch die Weiterentwicklung der Prozesse steht im Fokus: Energiesparmaßnahmen bei der Trocknung und Prozessverbesserungen bei Wasserhahnfiltern sind bereits gemeistert. Nun folgt die Einführung von Lean-Ansätzen und weitere teilautomatisierten Montageeinheiten.

Ziel ist eine zunehmend digitalisierte und professionell automatisierte Produktion, die effizienter, transparenter und zukunftsfähig aufgestellt ist.

Nachhaltigkeit in der Produktion

Dass Aqua free als einziger Hersteller Mehrwegfilter produziert, ist für Enrico ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit: weniger Müll, bis zu 70 Prozent CO₂-Ersparnis – und das Ganze bis zu 20-mal wiederverwendbar.

Doch Nachhaltigkeit endet nicht beim Produkt: In der Produktion selbst optimiert das Team Verpackungsmaterialien, gestaltet Prozesse energieeffizienter und überprüft regelmäßig den Ressourceneinsatz. So entsteht ein doppelter Effekt: ein wiederverwendbares Produkt und eine ressourcenschonende Herstellung.

Über Enrico Hans

Enrico kennt die Produktion von Grund auf. Ursprünglich gelernter Elektroinstallateur, arbeitete er zehn Jahre auf Montage, bevor er mit 27 das Abitur nachholte und in Hamburg promovierte. Erst Entwicklung, dann Produktion – für ihn ein logischer Schritt. „Ich mochte schon immer das Störungssuchen. Aber inzwischen bin ich auch froh, wenn’s mal ruhig läuft.“

Was für ihn ein guter Tag ist? „Wenn ich nach Feierabend aufs Fahrrad steige und einfach nach Hause radeln kann – ohne Grübeln.“

Und das Team? Das motiviert ihn täglich aufs Neue: „Gemeinsam Lösungen finden, den Laden am Laufen halten – das macht einfach Spaß.“

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