Baclyser® IL DENT

Inline Hohlfaser-Membranfilter für die Wasserhygiene in Dentalbehandlungseinheiten

  • Effektiver Schutz vor wassergebundenen Keimen aus dem Leitungssystem
  • Sichere Wasserhygiene durch Sterilfiltration 
  • Hohe Durchflussleistung 
  • Standzeit von bis zu 6 Monaten 
  • CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt 
  • Leichter Filterwechsel durch "Push-In"-Schnellverschluss-Adaption
Der Baclyser® IL DENT ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt und wurde speziell für die Installation in Zuleitungen von Dentalbehandlungseinheiten entwickelt. Der Filter ist mit einer 0,2 μm Hohlfasermembran zur Mikrofiltration ausgestattet, die einen Rückhalt von 7 Log-Stufen von Brevundimonas diminuta aufweisen. Dies entspricht der FDA-Definition von sterilfiltriertem Wasser. Somit werden alle Wasserkeime wie z.B. Pseudomonaden und Legionellen aus dem Leitungssystem zurückgehalten. Die chemische Zusammensetzung des Wassers ändert sich durch die Filtration nicht. Der Baclyser® IL DENT gewährleistet bereits im Zulauf der Dentaleinheit einen verlässlichen Schutz vor Wasserkeimen aus dem Leitungssystem über eine Standzeit von bis zu 6 Monaten. Dies fördert die Verbesserung der Wasserhygiene in den Behandlungseinheiten und reduziert aufwändige Sanierungsmaßnahmen. Die Push-In-Schnellverschlussadaption ermöglicht einen leichten Filterwechsel. Nach Ablauf der Standzeit kann der Filter fachgerecht entsorgt werden.
  • Abmessungen: L 118 mm x ø 47 mm 
  • Rückhaltevermögen: 7 Log-Stufen Brev. dim. 
  • Porengröße: 0,2 μm (Mikrofiltration) 
  • Standzeit*: bis zu 6 Monate 
  • Chlorbeständigkeit**: ≤ 10 ppm 
  • Durchflussleistung: 13 l/min (initial, bei 5 bar, 20°C) 
  • Maximaler Betriebsdruck: 5 bar 
  • Betriebstemperatur: ≤ 40°C 
  • Adaption: Push-In-Schnellverschluss ø 8 mm
* Die Standzeit ist abhängig von der anwenderspezifischen Wasserqualität, den Druckverhältnissen, der Benutzungsfrequenz und der benötigten Durchflussleistung.
** Kontinuierliche Zudosierung von ≤ 10 ppm über die Standzeit, kurzfristig (1h) hohe Dosierung (400.000 ppm h) für chemische Desinfektion. Adaptionszubehör ist auf Anfrage erhältlich.
Wasser wird bei der zahnärztlichen Behandlung aus der Dentalbehandlungseinheit zur Kühlung, als Spülflüssigkeit und zum Befüllen des Becherglases verwendet. Dieses Wasser wird zum überwiegenden Teil aus dem öffentlichen Trinkwassernetz bezogen. Trotz hoher Trinkwasseranforderungen können sich Keime und so auch fakultativ pathogene Keime im hausinternen Leitungssystem in Biofilmen festsetzen und vermehren. Gelangt dieses Wasser dann in die Behandlungseinheit können sich die Keime dort weiter vermehren. Die Erwärmung des Wassers in der Einheit sowie lange Stagnationszeiten des Kühlwassers in der Nacht und an den Wochenenden tragen hierzu bei. Bei der Dentalbehandlung unter Einsatz von Wasserkühlung besteht die Gefahr, dass keimhaltige Aerosole von Patienten und Personal eingeatmet werden und Infektionen auslösen können. Wasserassoziierte Keime wie Pseudomonaden und Legionellen sind immer wieder Verursacher von Infektionen. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt daher aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes, dass der international etablierte Richtwert von unter 1 KBE Legionellen/1 ml nicht überschritten werden soll. Für die Behandlung von Patienten mit Immunsuppression gelten sogar noch strengere Regeln. Der Einsatz von Bakterienfiltern im Eingang des Trinkwassers in Behandlungseinheiten trägt zur Reduktion von Bakterien aus dem Hauswassernetz bei und unterstützt die Hygienemaßnahmen im Umgang mit dem Behandlungswasser.